
Hören Sie auf, wertvollen Bodenraum für Ihre Trocknungsoven zu verschwenden!
Wenn Sie weiterhin Standard-Konvektionsöfen für die Behandlung Ihrer Bremsbeläge verwenden, kennen Sie sicherlich die Probleme damit. Man benötigt riesige Räume, damit die Wärme tatsächlich bis in den Kern des Materials vordringen kann. Das nimmt viel Platz im Werk ein und verlängert außerdem die Bearbeitungszeiten. Es ist wirklich lästig.
Wir haben eine bessere Lösung gefunden: Verzichten Sie auf heiße Luft und nutzen Sie stattdessen Kurzwellen-Infrarotstrahler.
Warum Infrarot funktioniert
Bei der Konvektion muss zunächst die Luft erwärmt werden – und das geht langsam. Bei Infrarot ist das anders: Die Strahlen durchdringen direkt die Beschichtung und erreichen das Substrat. Dadurch ist die Energiedichte viel höher. Die Wärme gelangt direkt in die Bremsbeläge. Sie erhalten also dieselbe chemische Reaktion wie gewohnt – doch das Ganze geschieht in einer viel kürzeren Zeit. Sehr schnell.
Die richtige Einrichtung
Um die Länge dieser „Tunnel“ zu reduzieren, muss man mehr Leistung einsetzen. Wir verwenden dazu meist Quarz-Halogenröhren, die für hohe Spannungen konzipiert sind. Dadurch bleibt alles stabil – auch in längeren Reihen von Heizern. Wenn man mehr Kilowattstunden in einem kleineren Bereich einsetzt, steigt der Wärmefluss.
Aber man muss auf die Zeit achten. Die Geschwindigkeit des Transportbands sowie die Intensität des Infrarotstrahls müssen perfekt synchronisiert sein. Sind die Bremsbeläge zu langsam in Bewegung, wird die Beschichtung beschädigt. Zu schnell? Dann bleibt das Zentrum der Beläge feucht. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsspiel.
Die Herausforderungen bei der Technik
Eine solche Menge an Wärme in einem Raum zu erzeugen, setzt dem Ofengehäuse enorme Belastungen zu. Man kann nicht einfach billige Isoliermaterialien verwenden und darauf hoffen, dass alles funktioniert.
Wir empfehlen immer verstärkte reflektierende Schichten. Diese leiten die überschüssigen Infrarotstrahlen zurück zu den Bremsbelagen. Achten Sie außerdem auf die Leistungsaufnahme – diese Hochleistungsheizer ziehen viel Strom. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung und Leitungen diesen Anstieg bewältigen können.
Das Ergebnis
Wenn Sie auf diese Methode umsteigen, kann die Länge der „Tunnel“ in der Regel um 30 % bis 50 % reduziert werden. Das bedeutet, dass Sie jede Stunde mehr Bremsbeläge herstellen können, ohne dass Sie eine einzige Wand Ihres Werks verschieben müssen. Wenn Sie weiterhin alte Gasöfen verwenden, ist dieser Umstieg eine logische Lösung.